Siegfried Rothschild (1894 - 1942)

Siegfried Rothschild wurde am 20.06.1894 in Alzenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hörstein, Oberthulba, KZ Dachau, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Rothschild, Rotschild Abraham (26.04.1862–30.01.1934) und Rothschild Rosa geb. Jung (15.08.1869).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Rothschild Betty geb. Löwenfried, Löbenfried.

Sein Kind war Rothschild Milton (14.12.1932–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Rothschild wurde am 20. Juni 1894 in Hörstein geboren. Dort lebte er bis er als Soldat im Ersten Weltkrieg eingezogen wurde. Um 1930 heiratete der Viehhändler Betty Löbenfried und lebte mit ihr in Oberthulba. Ende 1932 kam ihr Sohn Milton zur Welt. In den 1930er Jahren versuchte er, mit seiner Familie nach Argentinien oder Bolivien auszuwandern. Dafür verkaufte er sein Haus sowie sämtliche landwirtschaftliche Grundstücke. Die Ausreise scheiterte jedoch und Siegfried Rothschild musste ab August 1941 in der örtlichen Töpferei Rüttinger Zwangsarbeit leisten. Im April 1942 wurde Siegfried Rothschild mit seiner Familie nach Würzburg gebracht und am 25.04. von dort nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert. Noch im selben Jahr wurde er wie alle anderen Menschen dieses Transports im Raum Lublin ermordet. (Auch verwendet: Bundesarchiv Koblenz und Michael und Cornelia Mence, geb. Binder, "Nachbarn der Vergangenheit", 2014").

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.