Jakob Bernhard Bacharach wurde am 01.12.1836 in Aschaffenburg geboren und lebte in Aschaffenburg, Mainz.
Seine Eltern waren Bacharach Zerline geb. Kohn (12.02.1812–22.03.1888) und Bacharach Simon (20.10.1787–28.05.1859).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bacharach Sophie geb. Pfann.
Seine Kinder waren Bacharach Carl, Karl (05.06.1868–10.04.1906), Klein Hedwig geb. Bacharach (12.01.1875), Bacharach Ida (12.01.1877), Kauffmann Charlotte geb. Bacharach (14.10.1872) und Ries Johanna geb. Bacharach (15.10.1873–28.04.1943) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 15.02.1904 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Altstadtfriedhof in Aschaffenburg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob wurde nachmittags um 4:00 Uhr geboren, Hebamme war Eva Jandebeer. Die Beschneidung war am 3. Dezember 1836 durch Moses Bacharach. Meldete im Mai 1885 in Aschaffenburg, Dalbergstr. 78 einen Weinhandel als Gewerbe an. Neben seiner Familie wohnten zeitweise in seinem Haushalt: Helene Jacobi, geboren 2.01.1859 in Stettin Marie Heck, geboren 1.10.1875 in Edelfingen [1046]. Jakob Bernhard Bacharach wurde am 15.2.1904 in Aschaffenburg tot am sogenannten Holztor am alten Hafen von zwei Fischern aufgefunden [1072][1099], Todesursache war Selbstmord durch Erhängen [1001]. Er war Mitinhaber (vermutlich mit seinem Bruder Abraham) der zuvor in Konkurs geratenen Weinhandlung Bacharach [1099]. Vermutlich im Zuge des Konkurses kaufte im März 1904 die Volksbank Aschaffenburg sein Anwesen in der Landingstr. 16 [1099]. Mitteilung durch das Königliche Amtsgericht Aschaffenburg.