Regina Bamberger geb. Schlachter (1880 - 1942)

Regina Bamberger geb. Schlachter wurde am 30.05.1880 in Braunsbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Braunsbach, Gambach, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin, Nürnberg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schlachter und Schlachter Hermine geb. Schulmann.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Bamberger Jakob in Braunsbach geschlossen.

Ihr Kind war Bamberger Manfred (09.05.1909).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Regina Bamberger, geborene Schlachter, wurde am 30. Mai 1880 in Braunsbach in Baden-Württemberg geboren. Sie stammt aus einfachen Verhältnissen. Regina erlernte keinen Beruf. Sie war Hausfrau. Ihr Vater Lazarus Schlachter war Viehändler und wurde ebenso in Braunsbach geboren. Ihre Mutter Hermine Schlachter, geborene Schulmann, stammte aus Mönchsrot Bayern. Beide Elternteile starben in Braunsbach und waren jüdischer Herkunft. Ihr späterer Ehemann Jakob Bamberger wurde im September 1877 in Holzheim bei Gießen in Hessen geboren. Dieser übte ebenso wie sein Schwiegervater Lazarus den Beruf des Viehhändlers aus. Sein Vater Isaak Bamberger starb in seinem Geburtsort Gießen. Regina und Jakob lebten zusammen mit dessen verwitweter Mutter Regina Bamberger, geborene Rosenbaum, in Gambach - Münzenberg bei Gießen. Dort wurde außerdem am 09. Mai 1909 ihr Sohn Manfred Bamberger geboren. Dieser erlernte den Beruf des Kaufmanns und emigrierte später in die USA. Bis zum Tod ihres Ehemannes am 18. Mai 1933 lebte Regina in Gambach - Münzenberg. Am 14. August 1939 siedelte Regina schließlich nach Aschaffenburg um. Zunächst wohnte sie dort bis zum 20. Oktober bei Familie Rosenthal in der Sandgasse 5. Danach lebte sie bis zum 1. Februar 1941 in der Friedrichstraße 7 bei Liebmanns. In den folgenden Monaten wohnte sie bis zum 23. Dezember bei Familie Katzenstein in der Riesengasse 32. Bis zu ihrer Deportation im April 1942 war sie bei Samson und Leopold Löwenthal in der Platanenallee 5 wohnhaft. Am 25. April 1942 wurde Regina Bamberger schließlich über Würzburg nach Krasniczyn deportiert. Im gleichen Jahr wurde sie wie alle anderen Menschen dieses Transports im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.