Justin Baum (1893)

Justin Baum wurde am 24.09.1893 in Bamberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bamberg, Mannheim, Aschaffenburg, Fürth, KZ Auschwitz, KZ Groß-Rosen, Würzburg, München, Berlin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Baum Wilhelm und Baum Anna geb. Bethmann.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baum Margarete geb. Grieb, die Ehe wurde am 09.05.1928 in Hanau geschlossen.

Sein Kind war Baum, Datenschutzrecht Edith-Esther (02.10.1929).

Er verstarb in Groß-Rosen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Rechtsanwalt Justin Baum lebte vom 12. April bis zum 1. August 1915 in Aschaffenburg und kam am 1. August 1917 wieder hierher und wohnte in der Cornelienstr. 14. Zuvor lebte er als Student in Würzburg, München und Berlin und zuletzt in Bamberg bei seiner Mutter. Seine Eltern waren der Kaufmann Wilhelm Baum und dessen Ehefrau Anna, eine geborene Bethmann, aus Bamberg. [1046] Ab 9. Februar 1925 lebte er wieder in Aschaffenburg. Von dort verzog er am 15. Dezember 1939 nach Bamberg. [1052] Als Gefreiter nahm Justin Baum am 1. Weltkrieg im 2. Bayerischen Jäger-Bataillon F.B. 4.Kompanie und Maschinen-Gewehr-Kompanie vom 3. September 1915 bis zu 18. November 1918 an verschiedenen Schlachten und Stellungskämpfen teil. Er wurde am 20. September 1915 verwundet. Am 27. April 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuzfür Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Verwundeten-Abzeichens in schwarz. [1046] Justin Baum war vom 5. März 1943 - 14. August 1944 in Fürth inhaftiert und wurde von dort aus in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Im Januar 1945 kam er in das Konzentrationslager Groß-Rosen, wo er im selben Monat ums Leben kam. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.