Hans Behrend wurde am 07.08.1892 in Hannover geboren und lebte in Hannover, Mannheim, Aschaffenburg, Tel Aviv, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich.
Seine Eltern waren Behrend Hermann und Behrend Rosalie geb. Berg.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Behrend Hedwig geb. Adler, die Ehe wurde am 28.10.1920 in Frankenthal geschlossen.
Seine Kinder waren Behrend Marianne (12.01.1926) und Behrend Ruth Dina Babette, Ruth (25.08.1921).
Weitere Angaben aus den Quellen: Hans Behrend war der Sohn des Kaufmanns Hermann Behrend und seiner Ehefrau Rosalie, geborene Berg. Am 31. August 1922 zog er erstmals zusammen mit seiner Ehefrau Hedwig, geb. Adler, von Mannheim nach Aschaffenburg zu. Er war Bankdirektor an der Bayerischen Discont- und Wechselbank. [1052] Hans Behernd besaß zunächst die Preussische Staatsangehörigkeit. Mit Urkunde der Stadt Aschaffenburg vom 1. Juli 1932 wurden er, seine Ehefrau und ihre beiden Kinder in die Bayerische Staatsangehörigkeit aufgenommen. Ab Dezember 1935 hielt er sich in Palästina auf. [1055] Mit Urkunde der Regierung von Unterfranken in Würzburg vom 23. Mai 1958, ausgehändigt am 28. August 1958, wurde er wieder als Deutscher eingebürgert. [1052] Im Rang des Unteroffiziers nahm er als Infanterist in der Zeit vom 7. Mai 1917 bis zum 12.Juli 1918 an mehreren Gefechten und Schlachten des 1. Weltkrieges in Frankreich (Arras, Saint Quentin, Grasse, Reims) und in Flandern teil und wurde am 12. Juli 1918 bei der 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 465 beim Kampf um Reims verwundet. Am 3. Januar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Er war außerdem Träger des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, des Verwundeten-Abzeichens und der Tapferkeitsmedaille der 238. Infanterie-Division. [1046].