Samuel Berliner (1899 - 1942)

Samuel Berliner wurde am 24.05.1899 in Wörth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wörth am Main, Aschaffenburg, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Berliner Hermann (07.06.1861–12.09.1921) und Berliner Bertha geb. Hirschmann (05.08.1866–28.06.1938).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Berliner Kathinka geb. Gernsheimer.

Seine Kinder waren Berliner Hermann (19.07.1935–1942) und Berliner Mathel (27.12.1939–1942).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Berliner wurde am 25. Mai 1899 in Wörth am Main geboren, eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Miltenberg, die im Nordwesten Bayerns südlich von Aschaffenburg liegt. Von Beruf war Samuel Metzger. Er heiratete Kathinka Berliner, geb. Gernsheimer, aus Rückingen. Das Paar hatte zwei Kinder. Der Sohn Hermann wurde am 19. Juli 1935 in Wörth am Main geboren, die Tochter Mathel am 27. Dezember 1939 in Frankfurt am Main. Zu diesem Zeitpunkt lebte die Familie schon nicht mehr in Wörth. Denn dort hatte der antisemitische Mob ihnen nicht nur im Novemberpogrom die Metzgerei demoliert und geplündert. Auch im Februar 1939 wurden ihnen die Fenster eingeschlagen. Daraufhin zog die Familie im März 1939 nach Aschaffenburg. Von dort wurde Sameule Berliner mit seiner Familie über Würzburg am 25. April 1942 nach Krasniczyn im besetzten Ostpolen deportiert. Bis zum Herbst desselben Jahres wurden sie, wie alle anderen Menschen dieses Transports, im Raum Lublin ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.