Löb Dilsheimer (1783 - 1871)

Löb Dilsheimer wurde am 04.12.1783 in Duedelsheim geboren und lebte in Düdelsheim, Aschaffenburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Dilsheimer Geliche geb. Wolf.

Seine Kinder waren Dilsheimer Lenche (18.04.1822), Dilsheimer Mayer (24.01.1815–05.11.1835), Dilsheimer Joseph, Joseph Löb (27.10.1816–24.07.1876), Dilsheimer Rebekka (28.01.1824), Dilsheimer Simon Löb (28.02.1811–13.12.1893) und Dilsheimer Daniel (31.08.1818–19.04.1882).

Er starb am 24.05.1871 in Aschaffenburg.

Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".

Weitere Angaben aus den Quellen: Gewerbe: Ellenwaren-Händler [1001] Für zum Militärdienst eingerückte acht Juden, die nicht in der Kaserne essen wollten, übernahmen er und diverse weitere Mitglieder der jüdischen Gemeinde Aschaffenburg deren Verpflegung. Durch Vereinbarung vom 27.9.1820 wurde geregelt, für wieviele Tage jedes Mitglied die Verpflegung eines Soldaten zu übernehmen hatte. [1012] Er war zusammen mit mit Mendel Stern Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Herstallstr. 12 (alte Hausnr. Lit. D 7) von 1805 bis 1848. Von 1848 bis 1861 besaß er dasselbe Haus zusammen mit Mayer Stern. Mit Josef Löb Dilsheimer teilte er sich die Eigentumsrechte an diesem Haus von 1861 bis 1863. 1861 hatte das Haus einen Wert von 20000 fl. [1042].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.