Babette Dilsheimer geb. Weil wurde am 20.01.1864 in Baiersdorf geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Baiersdorf, Aschaffenburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Weil Salomon und Weil Sofie geb. Hecht.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Dilsheimer Oskar.
Ihre Kinder waren Wolfsthal Margarete geb. Dilsheimer (03.06.1885–25.11.1941) und Oestreich Anna geb. Dilsheimer (06.03.1890).
Sie starb am 09.09.1942 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Anfang September 1942 erhielten 42, meist ältere Aschaffenburger Juden den Deportationsbescheid. Am 9. September sollten sie nach Würzburg und einen Tag später in das Ghetto Theresienstadt abtransportiert werden. Zwei Tage vor der Deportation trafen sich Babette Dilsheimer, Ida Hamburger, Karolina Isaac, Max Levi und Emma Trier in der Wohnung des Ehepaars Maria und Otto Wolfsthal und vergifteten sich gemeinsam mit einer Überdosis Schlaftabletten. Auf dem jüdischen Friedhof am Erbig in Schweinheim, hoch über der Stadt, haben sie ihre letzte Ruhe gefunden. [1098] Die Stadt Aschaffenburg hat für diese Aschaffenburger Juden einen Gedenkstein errichtet.[1008] Lt. schriftlicher Anzeige des Oberstaatsanwaltes beim Landgericht Aschaffenburg wurde Babette Dilsheimer am 09.09.1942 tot "in ihrer Wohnung" um 9.45 Uhr aufgefunden. Als Todesursache wurde Suicid durch Veronalvergiftung angegeben. [1072].