Ida Hamburger wurde am 03.11.1876 in Aschaffenburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschaffenburg, Mannheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hamburger Bernhard (17.09.1845–05.11.1914) und Hamburger Regina geb. Kassel (02.11.1851–23.08.1925).
Sie starb am 07.09.1942 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: In einem Brief an die Gestapo beschreibt ihr Bruder Max Hamburger seine ältere Schwester Ida 1942 als "nervös und hilflos". Anfang September 1942 erhielten 42, meist ältere Aschaffenburger Juden den Deportationsbescheid. Am 9. September sollten sie nach Würzburg und einen Tag später in das Ghetto Theresienstadt abtransportiert werden. Zwei Tage vor der Deportation trafen sich Babette Dilsheimer, Ida Hamburger, Karolina Isaac, Max Levi und Emma Trier in der Wohnung des Ehepaars Maria und Otto Wolfsthal und vergifteten sich gemeinsam mit einer Überdosis Schlaftabletten. Auf dem jüdischen Friedhof am Erbig in Schweinheim, hoch über der Stadt, haben sie ihre letzte Ruhe gefunden. [1098] Die Stadt Aschaffenburg hat für diese Aschaffenburger Juden einen Gedenkstein errichtet.[1008] Lt. schriftlicher Anzeige des Oberstaatsanwaltes beim Landgericht Aschaffenburg wurde Ida Hamburger tot in ihrer Wohnung in der Steingasse 5 um 9 Uhr aufgefunden. Als Todesursache wurde Suicid durch Leuchtgasvergiftung (Stadtgas) angegeben. [1072].