Silvia Aberbach geb. Sara (1890 - 1942)

Silvia Aberbach geb. Sara wurde am 07.09.1890 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Piaski. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Aberbach Bernhard geb. Baruch, Bär (20.11.1857–20.12.1933) und Aberbach Rosa geb. Löw (11.05.1868–12.07.1913).

Ihr Kind war Aberbach Herbert (23.06.1925).

Sie starb am ?1942 in Ghetto Piaski.

Weitere Angaben aus den Quellen: Haushälterin. Silvia (Sara) Aberbach wuchs als zweites von vier Kindern der ostjüd. Händlerfamilie (Ostjuden) Bernhard und Rosa Aberbach in Würzburg auf. Sie zog 1923 nach München. 1925 wurde dort ihr Sohn Herbert Aberbach geboren. NS-Regime: Ihre Einbürgerung wurde Ende 1933 widerrufen; Aufenthaltserlaubnis für das deutsche Reichsgebiet bis Ende 1941. Die konfessionslose, kränkliche Frau wurde von der Jüd. Gemeinde München unterstützt; ihr nichtjüd. Mann Anton Arendt, ein Bücherrevisor, beging anscheinend 1937 wegen der erwungenen Trennung Suizid. Ihr Sohn Herbert Aberbach, "Mischling 1. Grades" (Jüdischer Mischling), war 1940 kaufmännischer Lehrling in München. Silvia Aberbach wurde am 4.April 1942 von München ins Ghetto Piaski deportiert [1024]; dort ermordet. [1003] Quelle: -Peter Zahn (Hg.), Hilfe für Juden in München, Annemarie und Rudolf Cohen und die Quäker 1938-1941, 2013, 040.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.