Max Ackermann (1876 - 1942)

Max Ackermann wurde am 27.11.1876 in Aidhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aidhausen, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Ackermann Babette geb. Rosenfelder, die Ehe wurde am 29.07.1904 geschlossen.

Seine Kinder waren Ackermann Herbert (08.12.1907–1942) und Ackermann Justin (30.08.1912–2005).

Er starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Viehhändler Max Ackermann war seit 1904 mit Babette Ackermann, geb. Rosenfelder verheiratet. Das Ehepaar besaß einen kleinen Gemischtwarenladen in Aidhausen. 1932 war Max Ackermann der 1. Vorsteher der Gemeinde Aidhausen [1023]. Nach dem Novemberpogrom wurde Max Ackermann am 17. Oktober 1938 verhaftet und saß zunächst im Gefängnis Hofheim ein. Mit anderen Juden musste er Straßenarbeiten im Raum Hofheim verrichten, dabei wurden sie als „Kolonne Grünspan“ verspottet. Max Ackermann betrieb bis Mitte 1940 vergeblich seine Auswanderung nach Palästina. Es gelang ihm nicht, die dafür nötigen je 200 Dollar für sich und seine Frau aufzubringen. Sie wurden am 25. April 1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und wie alle anderen Personen dieses Transports bis spätestens Herbst 1942 im Gebiet Izbica ermordet. Quelle: Biografie der Seite "Wir wollen uns erinnern".

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.