Pauline Adler geb. Schuster wurde am 12.03.1870 in Sterbfritz (Sinntal) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sterbfritz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Dittlofsroda, Völkersleier. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schuster Esther geb. Nussbaum (21.02.1836–17.04.1898) und Schuster Markus (um 1834–23.06.1886).
Sie starb am 26.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pauline (Paulina) Adler stammte aus der Familie Markus und Esther Schuster in der hessischen Gemeinde Sterbfritz. Sie wuchs als Pflegekind von Israel und Elka Oppenheimer auf und kam vermutlich 1886 mit den Pflegeeltern (von Mittelsinn?) nach Würzburg. [1016] Elka Oppenheimer war eine Schwester ihrer Mutter. Pauline war vermutlich ab den 1890er Jahren mit dem Metzger und Vorsteher der jüdischen Gemeinde Leon Adler in Dittlofsroda, Kreis Bad Kissingen, verheiratet, mit dem sie wohl neun Kinder hatte. Ihre ältesten Söhne Max (*1895) und Ludwig Joseph (*1897) fielen als deutsche Soldaten im I. Weltkrieg. [1023] NS-Regime: Die verwitwete Pauline Adler lebte später bei der Familie ihres Sohnes Isidor Adler in der nahen Gemeinde Völkersleier. Er war der einzige der Familie, der den Holocaust überlebte. [1078] Im April 1941 zog Pauline Adler in das Würzburger Altersheim und Sammelquartier in der Dürerstraße 20 . [1016] Von dort wurde sie am 23. September 1942 mit dem zweiten großen Transport für alte Menschen nach Theresienstadt deportiert. [1061] Im April 1943 kam sie dort mit 73 Jahren ums Leben. [1027].