Ilse Ansbach geb. Frank wurde am 20.07.1906 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Aachen, Berlin, Ghetto Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Frank Hermann (13.07.1871–04.11.1933) und Frank Sonja (Sofie) geb. Bunimowitsch (18.03.1875–11.09.1944).
Sie starb am 08.09.1942 in Ghetto Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ilse Ansbach wuchs mit ihren Geschwistern Carry Adeline und Kurt in der Kaufmannsfamilie Hermann und Sonja Frank in Würzburg auf. Sie war wie ihre Geschwister künstlerisch interessiert. Nach ihrer Berufsausbildung war sie am Stadttheater Aachen engagiert; wie ihr Bruder Kurt war sie mit dem aufstrebenden Komponisten Norbert Glanzberg aus Würzburg befreundet. NS-Zeit: Ilse Frank war nach Angaben aus der Familie in Berlin mit Walter (?) Ansbach verheiratet; 1938 (?) wurde dort ihre Tochter Tanja (Tamara) geboren. Bei der Volkszählung 1939 wurde sie mit Angehörigen in Berlin-Mitte registriert. [1078] Auch ihre Schwester und ihre Mutter lebten zuletzt in Berlin. Während diese und ihr Bruder (in drei verschiedene Länder) emigrieren konnten, scheiterten Ilses Bemühungen. Am 5.September 1942 wurde sie mit ihrer Tochter "Tana" (*1940) nach Riga deportiert. Beide wurden nach der Ankunft ermordet. [1003] Anmerkung: Ihr Ehemann (?), der Berliner Arzt Dr. Hans Ansbach, [1078] wurde im Februar 1944 von Berlin nach Auschwitz deportiert. [1003] Quelle: -Zuschrift.