Seligmann Bach (1865 - 1943)

Seligmann Bach wurde am 24.07.1865 in Rottenbauer (Würzburg) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rottenbauer, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Grünstadt, Reichenberg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er starb am 23.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Seligmann Bach stammte wahrscheinlich aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Rottenbauer, Kreis Würzburg, ansässigen Familie. Unter den 17 Inhabern einer jüd. Matrikelstelle 1817 findet sich dort auch "Maier Judas Bach (Kleinhandel)". (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Die Israelitische Kultusgemeinde Rottenbauer litt unter den Abwanderungen in die Umgebung und löste sich bereits um 1900 auf. [1023] Seligmann Bach war nach der Angabe eines Bekannten in der Stadt Grünstadt, Rheinland-Pfalz, mit Friederike Bach verheiratet. Er arbeitete als Hotelkaufmann und Angestellter. NS-Regime: Der inzwischen verwitwete Seligmann Bach hielt sich ab September 1938 (?) in Würzburg auf. Der über 70jährige Mann war anscheinend noch berufstätig. Er wohnte 1939 bei dem etwa gleichaltrigen Gestwirts-Ehepaar Eisenheimer in der Glockengasse 6 in der Altstadt. [1078] Später war er im jüdischen Altersheim in der Dürerstraße 20 untergebracht. Seligmann Bach wurde am 23. September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; [1061] er kam dort im April 1943 ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.