Isidor (Hans), Isidor Baum wurde am 26.08.1881 in Frensdorf geboren und lebte in Frensdorf, Bamberg, Würzburg, Bogotá.
Seine Eltern waren Baum Emanuel (16.09.1853–09.09.1930) und Baum Flora geb. Dittmann (um 1855).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baum Nanny geb. Stern, die Ehe wurde am 1918 in Mühlhausen/Thüringen geschlossen.
Seine Kinder waren Vermes Hannelore geb. Baum (13.10.1919), Rewald Ellen geb. Baum (15.03.1921) und Baum Horst (30.01.1923).
Er starb am 18.05.1943 in Bogota.
Weitere Angaben aus den Quellen: Isidor ("Hans") Baum stammte aus der Familie Emanuel und link(Flora Baum (Dittmann)#20954) in der oberfränkischen Gemeinde Frensdorf. Die dortige kleine Jüd. Gemeinde löste sich schon 1898 auf. Auch die Familien Wilhelm und Emanuel Baum waren zu diesem Zeitpunkt schon in andere Orte, besonders Bamberg, abgewandert. [1023] Isidor zog Ende 1913(?) von Bamberg nach Würzburg. Er gründete und führte mit dem Bruder Sigmund die Textilwaren-Großhandlung "Gebrüder Baum" (Weißwaren, Futterstoffe) in der Pleicherschulgasse 2. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer; Unteroffizier, Zahlmeister. Um 1920 Verlegung des Geschäfts in die Theaterstraße 2, später 10 und Ausweitung zur Kleiderfabrikation (Baumwollwaren, Arbeiterkleidung). NS-Zeit: 1938 (?) Auflösung/ Schließung der Firma. Hans Baum emigrierte im Dezember 1938 mit seiner Familie nach Bogota in Kolumbien. [1016] Er verstarb dort 1943 nach langer Krankheit. [1016] -Jüd. Betriebe 1935 (Schneider und Kleiderfabriken).