Sigmund Baum (1880)

Sigmund Baum wurde am 23.02.1880 in Frensdorf geboren und lebte in Frensdorf, Würzburg, Bogotá, Herford, Aschaffenburg, Bamberg.

Seine Eltern waren Baum Emanuel (16.09.1853–09.09.1930) und Baum Flora geb. Dittmann (um 1855).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baum Mina (Minnie) geb. Neumann, die Ehe wurde am 1921 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Baum Margot (30.08.1922).

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Sigmund Baum wuchs in der Händlerfamilie Emanuel und Flora Baum in der oberfränkischen Gemeinde Frensdorf bei Bamberg auf. Die doretige kleine Jüd. Gemeinde löste sich 1898 auf; auch die Familien Wilhelm und Emanuel Baum waren zu diesem Zeitpunkt schon nach Bamberg oder andere Orte abgewandert. [1023] Sigmund Baum war nach Aufenthalten in Herford, Aschaffenburg und Bamberg [1046] ab 1910 in Würzburg ansässig als Textilwarengroßhändler, zeitweise Versicherungsinspektor, dann Teilhaber der Textilwarenfirma, später auc h Kleiderfabrik "Gebrüder Baum" (1913/14) mit seinem jüngeren Bruder Isidor Baum; Firmensitz zuletzt in der Theaterstraße 10. I. Weltkrieg: 1915-1918 Kriegsteilnehmer. NS-Regime: Miglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden) mit seiner Familie. 1938 (?) Schließung der Familienfirma; er emigrierte im Dezember 1938, wie sein Bruder, mit der Familie nach Bogota in Kolumbien und lebte dort in den 1950er Jahren. [1016] -Jüd. Betriebe 1935 -Schneider, Kleiderfabriken.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.