Sabina, Selma Baumann geb. Thalheimer (1882 - 1942)

Sabina, Selma Baumann geb. Thalheimer wurde am 05.11.1882 in Gaukönigshofen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gaukönigshofen, Würzburg, Izbica, Raum Lublin, Adelsberg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Thalheimer Selig (um 1852) und Thalheimer Klara geb. Freundlich.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Baumann Sigmund, Sigmund (Siegmund).

Ihre Kinder waren Baumann Theodor (Theo) (20.07.1910) und Baumann Alfred (26.05.1913–Juli 1982).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sabina Selma Baumann, geb. Thalmeier, wurde am 05. November 1882 in Gaukönigshofen geboren. Sie lebte dort bis zu ihrer Hochzeit mit dem Viehhändler Sigmund Baumann in Adelsberg im Jahr 1905. Dort wohnte die Familie über lange Jahre und ihre Kinder Leo, Theodor und Alfred wuchsen dort auf. Im Dezember 1938, als die letzten Adelsberger Juden vertrieben wurden, zogen Sabina und Sigmund Baumann nach Würzburg in die Bibrastraße 2 1/2, etwa drei Jahre später in das Sammelquartier in der Bibrastr. 6. Von Kitzingen aus wurden sie am 24.03.1942 nach Izbica deportiert und wahrscheinlich relativ bald in einem der Vernichtungslager im Raum Lublin ermordet. Ihr Sohn Leo, seine Frau Hedwig und der Enkel Berthold wurden von Giebelstadt mit dem gleichen Transport deportiert und kamen ebenfalls im Raum Lublin ums Leben. Ihre Söhne Theo und Fred konnten in die USA auswandern. Weitere Quellen: Wirthmann, Bernd, Adelsberg 1008 - 2008. Geschichte(n) eines Dorfes und seiner Bewohner, Adelsberg 2008, S. 157-159.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.