Malchen (Amalie) Baumblatt wurde am 02.06.1877 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Krasniczyn, Raum Lublin, Aidhausen, Schweinfurt, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Pfründerin Malchen Baumblatt wuchs als jüngstes von elf Kindern der Metzgerfamilie Max und Lena Baumblatt in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, auf. Um 1897 zog Malchen zur Schwester Karoline Walter nach Aidhausen, Landkreis Haßberge), und arbeitete wohl im Haushalt und im Familienbetrieb mit. Sie zog Ende 1912 mit der Familie Walter nach Schweinfurt, wo sie mit kurzen Unterbrechungen bis zur Jahreswende 1931/32 wohnte. Danach kam die unverheiratete Frau in das Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Es ist anzunehmen, dass sie dort zuletzt das Hauspersonal unterstützte. In der Deportationsliste wird sie als Angestellte bezeichnet. Am 25.04.1942 wurde sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.