Henry Behrens wurde am 13.08.1908 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Ahlem, Riga-Jungfernhof, New York, KZ Riga-Kaiserwald, KZ Stutthof, KZ Buchenwald, Crailsheim, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Behrens Bernhard (10.11.1877–24.03.1965) und Behrens Emma geb. Strauß (30.10.1880–21.07.1943).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Behrens Liselotte geb. Blumenbaum.
Weitere Angaben aus den Quellen: Henry Behrens wurde als Sohn des Verwalters des Jüdischen Friedhofes Bernhard Behrens und dessen Frau Emma, geb. Strauß, in Würzburg geboren, wo er zusammen mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Alice aufwuchs. Er besuchte die Volksschule und das Realgymnasium in Würzburg. Danach machte er eine Ausbildung zum Gärtner, vermutlich an der Israelitische Gartenbauschule Ahlem bei Hannover und war auswärts berufstätig. Wahrscheinlich kehrte er um 1928 nach Würzburg zurück. Er heiratete hier link(Liselotte (Lilo) Blumenbaum#20739), mit der er am 27. November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert wurde. Später, wahrscheinlich gegen Kriegsende, konnte er aus einem Transport von Zwangsarbeitern für die Landwirtschaft entfliehen, als der Zug mitten in Deutschland bombardiert wurde. Er schlug sich in Nachtmärschen zum Haus der Familie in Würzburg durch und erfuhr wahrscheinlich durch einen Nachbarn vom Schicksal seiner Familie. Bekannte - Bauern in einer Nachbargemeinde - nahmen ihn auf und versteckten ihn bis Kriegsende. Er emigrierte Ende 1946 mit dem aus dem Theresienstadt zurückgekehrten Vater Bernhard nach New York. Seine Mutter, Schwester und Ehefrau wurden ermordet. Weitere Quelle: Schäfer, Horst, "... und tilg nicht unser Angedenken". Recherchen zum Bewahren der Würde der NS-Verfolgten Dietzenbachs, Dietzenbach 2016, S. 121 (Zeugenaussage zum Aufenthalt in Riga, Stutthof und Buchenwald).