Ernst Salomon Bein wurde am 23.03.1887 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Nürnberg, Regensburg, noName, Ghetto Minsk, unbekannt (Holocaust), Ludwigshafen, Aschaffenburg, Hamburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Bein Alexander (Alex) (13.12.1850–11.12.1930) und Bein Ida geb. Dettelbacher (04.07.1861–08.06.1933).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Bein Margarete geb. Sarasan, die Ehe wurde am 27.06.1921 in Hamburg geschlossen.
Seine Kinder waren Bein Erika (05.07.1922–unbekannt) und Bein Ursula (26.05.1925–24.09.1943).
Er verstarb in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Beamter; Reichsbahnoberrat, Dr.jur. Als eines von fünf Kindern des Lehrerpaares Alexander und Ida Bein in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Er besuchte hier das Neue Gymnasium (Röntgen-Gymnasium Würzburg); Jurastudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Mitglied Jüdische Studentenverbindung Salia. Ernst Bein trat dann in den Bahndienst ein (1912 Staatsprüfung), wo er zu einem führenden juristischen Beamten aufstieg; 1930 war er, nach rasch wechselnden Berufsstationen in Stuttgart, Würzburg, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Aschaffenburg, Reichsbahn-Oberrat in Nürnberg. NS-Regime: Im November 1933 zum Dienst als Hilfsarbeiter degradiert; zum Jahresende 1935 Berufsverbot nach dem "Gesetz zur Wiederherstellug des Berufsbeamtentums"; die "späte" Entlassung hatte er wohl seiner Eigenschaft als Fontkämpfer im I.Weltkrieg zu verdanken (Frontkämpferprivileg). Die Familie Bein lebte, nach einem weiteren Aufenthalt in Regensburg ab 1936 in Hamburg, wo Ernst Bein nach der psychischen Erkrankung seiner Ehefrau Margarete (gest. 1940) unter schwierigsten materiellen Umständen seine jungen Töchter Erika und Ursula versorgen musste. Ursula konnte zwar nach Holland fliehen, wurde aber von dort 1943 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Erika begleitete ihren Vater bei der Deportation von Hamburg ins Ghetto Minsk; auf der Deportationsliste findet sich zu ihr die handschriftliche Ergänzung "freiwillig zur Evakuierung gemeldet”. [1016][1003][1052][1064] Quellen: -Ernst Bein, Die Untersuchungskommissionen: Nach dem friedensrechtlichen Abkommen der zweiten Haager Friedenskonferenz (Dissertation Universität Würzburg 1912 - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Stolpersteine Hamburg (hamburg.de).