David Benjamin wurde am 11.08.1877 in Hannover-Linden geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hannover-Linden, Frankfurt am Main, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Benjamin Frieda geb. Frank und Benjamin Herz.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Benjamin Betti geb. Herzberg, die Ehe wurde am 1910 in Fulda geschlossen.
Seine Kinder waren Schloss Ruth geb. Benjamin (06.06.1910), Friedlis Herta Alice geb. Benjamin (20.02.1912), Benjamin Jack (Jakob) (26.05.1925), Benjamin Lotte (Lotti) (29.06.1914), Benjamin Naftali (urspr. Hans Heinz) (30.12.1915–1937) und Benjamin Alfred (31.05.1924).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann David Benjamin zog Ende 1903 von Frankfurt nach Würzburg zu. Er arbeitete als Buchhalter, dann als Prokurist bei der Textilwarenfabrik Gebrüder Sichel. 1915 bis 1918 war er Kriegsteilnehmer und Gefreiter. 1918 erlangte er das Bürgerrecht. Nach dem Krieg war er als Handels- und Textilvertreter tätig. Zuletzt war er in den Heimen Bibrastr. 6 und Dürerstr. 20 in Würzburg untergebracht. Am 25.04.1942 wurde er gemeinsam mit seiner Ehefrau nach Krasniczyn in Polen deportiert und wie alle anderen Menschen dieses Transports im Raum Lublin wohl bis spätestens Herbst 1942 ermordet.