Hanna (Johanna) Benjamin geb. Oberndoerfer, Oberndörfer wurde am 10.07.1914 in Fürth geboren und lebte in Fürth, Würzburg, Dinslaken, Darmstadt, Jerusalem, Kapstadt.
Ihre Eltern waren Oberndörfer Emil Michael, Emil (31.05.1877–?1942) und Oberndörfer Regina geb. Kahn (23.10.1883–?1942, ermordet).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Benjamin Not known, die Ehe wurde am 1961 in Jerusalem geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Hanna Benjamin wuchs mit zwei Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Emil und Regina Oberndörfer in der mittelfränkischen Stadt Fürth auf. Sie besuchte dort die Volkschule, ein Mädchenlyzeum (Mädchengymnasium) und die Oberrealschule; 1933 Abitur. Von 1933 bis zu ihrem Examen 1935 studierte sie an der inzwischen auch für junge Frauen geöffnete Isr. Lehrerbildungsanstalt ILBA in Würzburg. Sie arbeitete dann als Lehrerin am Jüd. Waisenhaus in der Stadt Dinslaken, Nordrhein-Westfalen und an jüd. Schulen in Darmstadt und Fürth. Im November 1938 emigrierte sie nach Jerusalem. Studium an der Hebrew University. 1950 Auswanderung nach Kapstadt/Südafrika. Erneutes Studium: Deutsch, Englisch, Hebräisch und Psychologie; 1954/55 B.A., 1956 M.A. Lehrerin an einer Religionsschule, dann bis zur freiwilligen Pensionierung 1960 Lektorin (Deutsch, Hebräisch) an der Universität Kapstadt. Später Sprechstundenhilfe in der Arztpraxis des Ehemanns. Ehrenamt: Jugendleiterin im orthodox-zionistischen Jugendbund Bachad in Deutschland (Jüdische Jugendbewegung), später in Südafrika. Vorträge ueber jüd.-religiöse Probleme; Mitarbeit in jüd.-christlichen Gruppen und Frauenvereinen. Sie lebte bis nach 1982 in Kapstadt. Ihre Eltern wurden von Fürth deportiert. [1016][1023][1034].