Frieda Bergmann (1922 - 1943)

Frieda Bergmann wurde am 19.05.1922 in Völkersleier geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Völkersleier, Würzburg, KZ Auschwitz, Wolfratshausen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Bergmann Regine, Regina, Regina geb. Goldschmidt (04.02.1895–1943).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Bergmann wurde am 19.05.1922 in Völkersleier nahe Hammelburg geboren. Sie war die Tochter des Viehhändlers Moritz Bergmann und seiner Frau Regina, geb. Goldschmidt, und besuchte die evangelische Volksschule in Völkersleier. 1936 ging sie nach Wolfratshausen in Oberbayern, wo sie eine hauswirtschaftliche Ausbildung an der jüdischen Mädchenschule machte. Friedas Vater wurde im Novemberpogrom 1938 verhaftet und konnte nach seiner Entlassung mit Hilfe von Verwandten nach England emigrieren. Seine Bemühungen, Frau und Tochter nachzuholen, scheiterten. Im Februar 1939 zog Frieda in das Altersheim in der Dürerstraße 20 nach Würzburg. Hier arbeitete sie als Hausangestellte. Spätestens im Herbst 1942 mussten Frieda und ihre Mutter in das Sammelquartier in der Bibrastraße 6 ziehen. Am 17. Juni 1943 wurden beide von dort aus nach Auschwitz deportiert und vermutlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.