Hedwig Bermann (1888 - 1942)

Hedwig Bermann wurde am 09.03.1888 in Ansbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ansbach, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Bermann David Luitpold (01.11.1844–05.06.1923) und Bermann Klara geb. Wacker (03.08.1851–18.03.1923).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Bermann wurde 1888 als Tochter des Borstenhändlers David Bermann und seiner Frau Klara, geb. Wacker, in Ansbach geboren. Sie hatte sieben Geschwister: Siegfried, Frieda, Marie, Benno, Alexander, Rosa und Cäcilie. Ihre Eltern zogen 1901 von Ansbach nach Würzburg, wo sie Besitz in der Goethestraße 13 erwarben. 1923 starben beide Eltern kurz nacheinander. Hedwig selbst, die zeitlebens nie geheiratet hatte, lebte mit der ebenfalls ledigen Schwester Marie als Privatiere zusammen in der Goethestraße 13. Zuletzt war sie seit Februar 1941 im sogenannten "Judenhaus" Domerschulstraße 25 in Würzburg untergebracht. Die beiden Schwestern wurden am 27. November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert. Danach verlieren sich Hedwigs Lebensspuren. Sie wurde für tot erklärt. Von ihren Geschwistern emigrierten wahrscheinlich Rosa und Cäcilie zu Verwandten in die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.