Siegfried Birn wurde am 02.08.1897 in Estenfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Estenfeld, Würzburg, Nürnberg, Mannheim, Konstanz, Ghetto Izbica, unbekannt (Holocaust), Schweinfurt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Birn Lena geb. Lichtenstetter (?30.01.1862–?29.08.1925) und Birn Sigmund (07.03.1861–1931).
Er starb am 1942 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Birn wuchs als jüngerer Bruder von Sali Birn in der Kaufmannsfamilie Siegmund und link(Lena Birn (Lichtenstetter)#21011) [1066] in Estenfeld im Kreis Würzburg, auf. Er besuchte ab 1909 ein Gymnasium(?) in Würzburg und war dort später als Kaufmännischer Angestellter tätig, wohnte aber wohl weiter in seiner stadtnahen Heimatgemeinde Estenfeld. Der Kriegsteilnehmer im I. Weltkrieg war 1919 Angehöriger des konterrevolutionären Freikorps Würzburg. Ende 1924 ging Siegfried Birn nach Nürnberg. [1016] Weitere Aufenthalte sind für die Städte Schweinfurt (1936-1938) und Mannheim belegt. Nach einer Krankenhausbehandlung in Mannheim zog Siegfried Birn Ende November 1940 nach Konstanz, wo er im März 1942 Ida Rosenthal aus Konstanz heiratete. Beide wurden am 26.April 1942 über Stuttgart ins Ghetto Izbica deportiert. [1064] Von dort schrieb Siegfried Birn einen letzten Brief an eine befreundete Familie in Estenfeld. [1003] Gedenken: Sein Neffe Martin Birn widmete ihm ein Gedenkblatt für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] "Stolpersteine" für die Familie Birn wurden in seinem Geburtsort Estenfeld verlegt. [1023].