Moritz Blechner (1881 - 1940)

Moritz Blechner wurde am 19.12.1881 in Sulzdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Würzburg, Sulzdorf an der Lederhecke, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Blechner Klara geb. Friedberger, die Ehe wurde am 31.10.1911 in Ansbach geschlossen.

Er starb am 29.12.1940 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Moritz (Moses, Moische) Blechner wurde in der Kaufmannsfamilie Nathan und Babette Blechner in Sulzdorf, Kreis Rhön-Grabfeld, geboren, kam aber schon als Kind in die nahe Kreisstadt (Bad) Königshofen.. Er gehörte ab den 1920er Jahren zum Führungsgremium der dortigen Kultusgemeinde. [1023] Ehemann von Klara Blechner [1016] und Vater von Beate Strauss (*1919) und Norman Blechner (*1922). NS-Zeit: Moritz Blechner wurde, wohl nach dem Novemberpogrom 1938, im KZ Dachau inhaftiert. Nach Angaben aus der Familie [1005] starb er Ende 1940 in seinem letzten Wohnort Würzburg an den Haftfolgen; dem zuckerkranken Moritz Blechner mussten im Isr. Krankenhaus in der Dürerstraße 20 nach den erlittenen Misshandlungen und den Haftumständen anscheinend beide Beine amputiert werden, was er nicht überlebte. Er wurde im Jüd. Friedhof Würzburg beerdigt; seine Witwe Klara wurde 1943 von Würzburg deportiert. Ihre Kinder konnten in die USA emigrieren. Quellen: -Zuschrift Reiner Seelmann, 06.04.2017. -Zuschrift Elisabeth Böhrer, 18.11.2018.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.