Berta Bloch (1889 - 1943)

Berta Bloch wurde am 07.12.1889 in Zuerich geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zürich, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, München, Fürth. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Bloch Klara geb. Marx (02.02.1869–26.11.1937).

Sie starb am 01.05.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Berta (Bertha Clara) Bloch wurde 1889 in Zürich geboren. Ihre Eltern waren der Arzt Dr. Louis (Leser) Bloch, "Hauptmann der Sanitätskompanie aus Winterthur", Schweiz, und die aus dem unterfränkischen Schweinfurt stammende Klara Marx. Die nicht verheiratete Berta Bloch arbeitete als Kinderfräulein und Pflegerin. Sie lebte überwiegend bei ihrer früh verwitweten (1908) Mutter in Zürich, München und Würzburg (1931). Berta hatte wie ihre Mutter die Schweizer Staatsangehörigkeit. NS-Zeit: Berta Bloch blieb nach dem Tod ihrer Mutter 1937 in Würzburg zurück. Sie musste ihre Wohnungen räumen und in "Judenhäuser" ziehen (Entmietungsgesetz). Zuletzt war sie, vermutlich wegen ihrer Schweizer Herkunft, im Haus Domerschulstraße 25 untergebracht - wie "Privilegierte Juden", so Partner aus konfessionell gemischten Familien. Die 52jährige Frau wurde von hier am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert [1061]; sie kam dort im Mai 1943 ums Leben. [1016] Quelle: -Meldedaten München, Elisabeth Böhrer, 17.02.2020.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.