Frieda Blumenthal (1897 - 1940)

Frieda Blumenthal wurde am 21.10.1897 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Lohr am Main, Eglfing (Haar), Tötungsanstalt Hartheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Blumenthal Hermann (29.12.1853–19.09.1915) und Blumenthal Ida geb. Schwabacher (29.05.1859–05.09.1928).

Sie starb am 20.9.1940 in Hartheim.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Blumenthal war die Tochter des Kaufmanns Hermann Blumenthal und seiner Frau Ida, geb. Schwabacher. Sie kam am 21. Oktober 1897 in Würzburg zur Welt. Erste Anzeichen für eine geistige Krankheit zeigten sich um 1916. Sie kam mehrfach in psychiatrische Behandlung, wurde jedoch immer wieder als gesund und arbeitsfähig entlassen. Ihre Geschwister Selma (1884) und Siegfried (1890) starben als junge Erwachsene an Tuberkulose. Frieda lernte Stenographie und den Umgang mit der Schreibmaschine. Sie wurde kaufmännische Angestellte, verlor ihren Arbeitsplatz allerdings, als ihre Krankheit ein zweites Mal aufkam. Es folgten weitere Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken. Etwa 1928 kam sie nach Lohr, wo sie bis zu ihrer Deportation nach Eglfing-Haar am 16. September 1940 verblieb. Nach einem weiteren Transport wurde sie noch am Ankunftstag, dem 20. September 1940, in der Tötungsanstalt Hartheim ein Opfer der Euthanasie. [1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.