Max Blumhof (1873 - 1943)

Max Blumhof wurde am 02.02.1873 in Grebenau geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Grebenau, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Blumhof Hannchen (Hennel), Hannchen geb. Weihl (Weil), Weil (um 1840) und Blumhof Maier, Maier (Meier) (1837–1893).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Blumhof Rosa geb. Adler, die Ehe wurde am 1902 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Blumhof Manfred Julius (08.06.1903–1941/1944).

Er starb am 01.06.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Max Blumhof stammte aus der Familie Maier und Hannchen Blumhof in der hessischen Kleinstadt Grebenau. Er trat 1897 eine Stellung bei seinem Schwager Adolf Lutzky in Würzburg an. Von 1903 bis 1909 war er dann Teilhaber des Herrenkonfektionsgeschäfts und einer angeschlossenen Kleiderfabrik (Firma "Blumhof & Lutzky" in der Bronnbachergasse 22). Danach Inhaber einer eigenen Firma;. Textilwarenfabrikant und -großhändler (Herren- und Knabenkleider, Baumwollwaren, Berufskleider). I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer; Unteroffizier. NS-Regime: Nach der Geschäftsschließung (1938?) und Räumung der langjährigen Wohnung in der Wallgasse 32 (heute Nr. 10; Entmietungsgesetz) kam er mit seiner Familie in die "Judenhäuser" Domerschulstraße 25 und Bibrastraße 6. Im November 1941 wurde sein Sohn Manfred, das einzige Kind der Familie, nach Riga deportiert. Max Markus Blumhof wurde am 23.September 1942 mit seiner Frau Rosa ins Theresienstadt deportiert. Dort starb er am 01.06.1943.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.