Hedwig Böhm geb. Frank wurde am 24.12.1883 in Brückenau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Brückenau, Nürnberg, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Oberlangenstadt, Kronach. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Frank Babette (Barbara) geb. Süßer (05.07.1855–22.02.1937) und Frank Simon (08.12.1852–30.10.1917).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Böhm Bernhard, die Ehe wurde am 1920 in Oberlangenstadt/Ofr. geschlossen.
Ihr Kind war Böhm Hella (17.08.1923).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hedwig Böhm wurde 1883 als Tochter von Simon Frank und seiner Frau Babette, geb. Süßer, in Bad Brückenau geboren. Um 1900 zogen ihre Eltern von Bad Brückenau nach Würzburg, wo ihr Vater 1911 Heimatrecht erhielt. Vor ihrer Ehe war Hedwig Verkäuferin in Nürnberg und nach der Eheschließung im Jahr 1920 mit Bernhard Böhm als Hausfrau tätig. Am 17.08.1923 wurde die Tochter Hella in Bamberg geboren, die im Juni 1939 nach London emigrierte. Ab 1935 war das Paar bei Hedwigs Mutter in Würzburg wohnhaft. Von Hedwigs zehn Geschwistern emigrierten der 1885 geborene Ludwig und der 1896 geborene Bernhard(Evansville/USA) als Jugendliche in die USA, die 1901 geborene Else emigrierte im März 1940 in die USA und der 1889 geborene Alfred 1919 ebenfalls in die USA. Ihre Schwester Melanie emigrierte nach Metz/Frankreich, wo sie vermutlich 1960 lebte. Hedwig Böhm wurde mit ihrem Ehemann Bernhard am 27. November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert.