Anna Braun (1892 - 1941)

Anna Braun wurde am 31.12.1892 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Kowno, Aschaffenburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Braun Anton (21.06.1859–10.11.1933) und Braun Gertraud (Getta) geb. Ullmann (02.04.1866–13.02.1932).

Sie starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Als Tochter von Anton und Gertraud Braun in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie lebte nach der Scheidung der Eltern 1904 wohl bei der Mutter. Die katholische Anna(Anni) Braun wurde in der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg zur Lehrerin ausgebildet. Wenige Jahre nach ihrem Examen zog sie 1918 mit ihrer Mutter nach München. Bis zu ihrer Entlassung aus dem Schuldienst, wohl 1933 nach dem rassistischen Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, unterrichtete sie dort an einer Volksschule. 1932 und 1933 waren ihre leiblichen Eltern in München verstorben, während ihre Stiefmutter Fanny Braun weiter dort lebte. Die nach den Nürnberger Gesetzen als "volljüdisch" eingestufte Frau wurde am 20. November 1941 vom Judenlager Milbertshofen ins Kowno deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1016][1022][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.