Josef Brückner (1882 - 1972)

Josef Brückner wurde am 25.09.1882 in Suczawa geboren und lebte in Suczawa (Suceava), München, Würzburg, Rumänien.

Seine Eltern waren Brückner Franziska geb. Stamper (30.11.1862–19.01.1944) und Brückner Nathan (20.09.1847–04.02.1923).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Brückner Frieda geb. Maier, die Ehe wurde am 1911 in Würzburg geschlossen.

Sein Kind war Brückner Max Egon (02.01.1912–09.02.1986).

Er starb am 19.07.1972 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Josef Brückner wuchs in der früher österreichischen, ab 1918 rumänischen Stadt Suczawa auf. Seine Eltern, Nathan und Franziska Brückner, lebten später in München, von wo er Ende 1910 nach Würzburg zog. Er führte hier zunächst ein Kaufhaus ("Münchner Partiewarenhaus" im Wohnhaus Augustinerstraße 22 1/2). Ab Ende der 1920er Jahre war er als Schuhhändler tätig; sein Ladengeschäft befand sich in der zentralen Domstraße 35. Er kam 1942 mit der Ehefrau in das "Jud. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6. Wegen seiner rumänischen Staatsangehörigkeit nicht deportiert(?); 1942(?) mit der Ehefrau "nach Rumänien zurückgewandert". Rückkehr nach Würzburg nach dem Kriegsende 1945. Er leitete dann lange Zeit als Vorstandsmitglied die neue Israelitische Kultusgemeinde Würzburg mit. Josefs Schwester Regina, Leiterin des Isr. Schwesternheims München wurde von dort deportiert, sein Bruder Hermann von Frankreich. [1016][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.