Samuel Brunngässer wurde am 04.07.1857 in Bastheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bastheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Schweinfurt, Altenschönbach. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Brunngässer Chaim und Brunngässer Jeanette geb. Neumeier.
Er starb am 03.11.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Samuel Brunngässer, auch Brungäßer, stammte aus einer alteingesessenen Familie in der unterfränkischen Gemeinde Bastheim, Landkreis Rhön-Grabfeld. Er war zunächst als Kaufmann tätig und arbeitete später als Buchhalter. Unter den elf jüd. Matrikelstellen im Jahr 1817 finden sich dort auch die Familienvorstände "Löw Israel Brunngässer (Handel mit Vieh und rohen Häuten)" und "Gump Israel Brunngässer (Handel mit Vieh und rohen Häuten)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Samuel Brunngässer heiratete im Juli 1888 Flora Brungässer, geb. Kohn, die bereits im Juni 1925 verstarb. Der seither verwitwete, hochbetagte Mann lebte ab Mai 1941 im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Er wurde am 23.09.1942 mit dem zweiten großen Alterstransport von Würzburg nach Theresienstadt deportiert und kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1016][1003][1027][1061] Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer 22.05.2020 (Meldedaten Schweinfurt).