Hilde Buchbinder (1894 - 1940)

Hilde Buchbinder wurde am 01.08.1894 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Neuendettelsau, Polsingen, Eglfing (Haar), Tötungsanstalt Hartheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Buchbinder Karl (17.09.1863–05.01.1910) und Buchbinder Karoline (Lina) geb. Mai (16.05.1864–30.07.1953).

Sie starb am 20.09.1940 in Hartheim.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hilde (Hildegard) Buchbinder wuchs mit ihren Schwestern Else (Rypinski) und Rosa in der Musikerfamilie Karl und link(Karoline Buchbinder (Mai)#31252) in Bad Kissingen und Würzburg auf. [1016] Die als "geisteskrank" eingestufte Frau war in den Heil- und Pflegeanstalten Neuendettelsau [1078] und Polsingen in Mittelfranken untergebracht. Hilde Buchbinder wurde im September 1940 im Rahmen der NS-Euthanasiemorde über die Anstalt Eglfing (Haar) in die Tötungsanstalt Hartheim deportiert und dort nach der Ankunft mit 46 Jahren ermordet. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.