Hermann Buxbaum wurde am 13.01.1872 in Ernsbach (Forchtenberg) geboren und lebte in Ernsbach, Würzburg.
Seine Eltern waren Buxbaum Koppel und Buxbaum Regina (Rachel) geb. Lehmann.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Buxbaum Flora geb. Silberberg, die Ehe wurde am 1898/99 geschlossen.
Seine Kinder waren Buxton Sidney geb. Buxbaum, Sigmund (01.04.1901), Sternheimer Käthe geb. Buxbaum (12.06.1905) und Bamberger Else Bella geb. Buxbaum (12.12.1899–Dez. 1979).
Er starb am Jan. 1938, Jan. 1938 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hermann Buxbaum stammte aus der Händlerfamilie Koppel und link(Regina Buxbaum (Lehmann)#21400) in der Gemeinde Ernsbach im nördlichen Baden-Württemberg. Er zog 1887 von dort nach Würzburg und war hier zunächst als Lehrling, dann Kommis tätig. 1896 übernahm er die Schuhwarenfabrik, und -großhandlung "Sim. Em. Oppenheimer (Nachfolger Hermann Buxbaum & Co.") in der Sieboldstraße 3 1/2 als Teilhaber mit Max Morgenroth. 1905 erhielt er das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. I. Weltkrieg: Kriegsdienst beim Bekleidungsamt Würzburg. Ehrenamt: Vielfältige Aktivitäten in der Jüd. Gemeinde. Er führte viele Jahre den Isr. Wanderunterstützungsverein [zur Unterstützung durchreisender verarmter Juden]; langjähriges Mitglied im Kuratorium der Isr. Lehrerbildungsanstalt. In den 1920er und 1930er Jahren Mitglied der Verwaltung der IKG Würzburg(Israelitische Kultusgemeinde), zeitweise dritter Vorsitzender (um 1930); Vorsitzender der Kommissionen Ritualbad, Umlagen- und Gebührenwesen; Vorsitzender der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung (um 1930). Hermann Buxbaum trat auch als Spender hervor. NS-Zeit: Mit seiner Frau Flora (Silberberg) Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). [1016] Hermann Buxbaum verstarb im Januar 1938 mit 66 Jahren in Würzburg, [1023] seine Witwe Flora 1942 in Hamburg. Ihre Kinder Sigmund (Sidney Buxton), Käthe (Sternheimer) und Else (Bamberger) konnten nach England, Palästina und in die USA emigrieren.