Sara Cohn geb. Sonn (1870 - 1943)

Sara Cohn geb. Sonn wurde am 10.05.1870 in Mainstockheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mainstockheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sonn Fanny geb. Heinemann (08.08.1844–20.01.1914) und Sonn Jakob (10.04.1840–24.01.1932).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Cohn Jakob Mayer.

Sie starb am 20.04.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sara Cohn wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Fanny Sonn in den unterfränkischen Gemeinden Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, und Theilheim, Landkreis Schweinfurt, auf. Ihre Eltern lebten ab Ende 1905 in Würzburg, etwa zeitgleich mit der jungen Familie Jakob und Sara Cohn und längere Zeit im gleichen Wohnhaus in der Augustinerstraße 5. NS-Regime: Wirtschaftliche Bedrängnis der Familie Cohn; 1939 Berufsverbot des Ehemannes. Anfang 1941 Aufgabe der langjährigen Familienwohnung und Unterbringung im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.September 1942 wurde das kinderlose Paar von Würzburg ins Theresienstadt deportiert.[1016]Sara Cohn kam dort im April 1943, wenige Wochen nach ihrem Mann, mit 72 Jahren ums Leben. [1003][1005][1027] Schwester des Kultusbeamten David Sonn in Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.