Flora David geb. Pfeiffer (1852 - 1942)

Flora David geb. Pfeiffer wurde am 13.02.1852 in Landau geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Landau in der Pfalz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit David Dagobert, die Ehe wurde am 1872 geschlossen.

Ihre Kinder waren Heumann Elsa geb. David (01.01.1876–18.11.1933), Schulhöfer Nathalie geb. David (14.12.1872–19.10.1931), David Ernst (16.05.1879–19.10.1936), David Eugenie (25.01.1874–10.08.1916) und David Paul (29.08.1882).

Sie starb am 30.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Flora (Florentine, Friederika) David stammte aus der damals bayerischen Stadt Landau in der Pfalz; sie wuchs dort in der Familie Rudolf und Fanny Pfeiffer auf. Ab 1872 war sie mit dem Kaufmann Dagobert David in Würzburg verheiratet. Zwischen 1872 und 1882 wurden hier ihre Kinder Nathalie, Eugenie, Elsa, Ernst und Paul geboren. Es ist anzunehmen, dass Flora David im Herrenbekleidungsgeschäft ihres Mannes in der Theaterstraße 8 mitarbeitete. NS-Regime: Die ab 1911 verwitwete Frau lebte ab März 1939 hochbetagt im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung; wenigstens vier ihrer Kinder waren zu diesem Zeitpunkt schon verstorben. Die 90jährige, bettlägerige Flora David wurde am 23.September 1942 auf einer Tragbahre von Würzburg ins Theresienstadt verschleppt und kam dort am 30.10.1942 ums Leben.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.