Ignaz Deneberger (1870 - 1929)

Ignaz Deneberger wurde am 24.05.1870 in Baja geboren und lebte in Baja, Würzburg, Wiesbaden, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Deneberger / Denneberger Johanna geb. Rothmüller und Deneberger / Denneberger Markus.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Deneberger Marie geb. Rakofsky, die Ehe wurde am 1896 in Zürich geschlossen.

Seine Kinder waren Bär Martha geb. Deneberger (Denneberger) (02.05.1903), Deneberger / Denneberger (06.04.1911), Matern Ella geb. Deneberger (Denneberger) (06.08.1897), Deneberger (Denneberger) Alfred (Ferdi) (11.08.1912) und Deneberger / Denneberger Martin (21.08.1906).

Er starb am 17.05.1929 in Wiesbaden.

Weitere Angaben aus den Quellen: Ignaz Deneberger wurde 1870 in der südungarischen Stadt Baja (Frankenstadt) geboren als Sohn von Markus und Johanna Deneberger (Rothmüller). Er leistete seinen Militärdienst in der östereichisch-ungarischen Armee. Ab 1892 war er in Würzburg ansässig und arbeitete hier zunächst als Angestellter. Ab 1896 betrieb er mit seiner Frau Maria einen Kurz- und Wollwarenverkauf auf Messen und Märkten (Ambulanter Handel)und andere Handelstätigkeiten; 1900 war er kurze Zeit bei Anna Springmann in Aschaffenburg beschäftigt. [1046] Er eröffnete um 1910 ein Kaufhaus (Schuh-, Weiß- und Wollwaren, Spitzen und Tapisserien in der Domstraße 17). In den 1920er Jahren führte er ein Agentur- und Kommissionsgeschäft. 1920 wurde er mit seiner Familie eingebürgert (1934 widerrufen vom NS-Regime). Ignaz Deneberger, Vater von Ella (Matern), Martha (Bär), Martin, Leo und Alfred, verstarb 1929 mit 58 Jahren auswärts in Wiesbaden.[1016] Namensvarianten: "Ignatz" [1046], "Denneberger". [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.