Ferdinand Dessauer (1853 - 1942)

Ferdinand Dessauer wurde am 25.07.1853 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Dessauer Baruch (etwa 1830) und Dessauer Sarah geb. Wohl (etwa 1837).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Dessauer Pauline geb. Eichberg, die Ehe wurde am 1886 in Würzburg geschlossen.

Seine Kinder waren Dessauer Morris (urspr. Moritz) (10.09.1894), Dessauer Hugo (14.12.1888), Dessauer Josef (15.08.1887) und Dessauer Semi (Sepp) Samuel (16.06.1890).

Er starb am 04.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kohlenhändler. Lebte lange Zeit als Metzgermeister in Thüngen. Militärdienst in Würzburg. Zog 1907 nach Würzburg zu und eröffnete wenig später eine Holz- u. Kohlenhandlung; daneben für einige Jahre Versicherungsagent. Die Fa. (F.D., Eichhornstr. 18, Lager Schweinfurter Strasse) wurde um 1930 von Sohn Semi übernommen. Ab 1937 in den jüd. Altersheimen Konradstr. 3 und Dürerstr. 20. Am 23.Sept. 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.