Robert Einstädter wurde am 10.10.1880 in Königshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Königshofen, Würzburg, Nürnberg, Krasniczyn, Raum Lublin, Kitzingen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Einstädter Babette geb. Bamberger und Einstädter Hermann.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Robert Einstädter war der Sohn von Hermann und Babette Einstädter, geb. Bamberger, und kam am 10. Oktober 1880 in Königshofen im Grabfeld zur Welt. Er besuchte die Präparandenschule in Burgpreppach und studierte dort Talmud und Thora, um als jüdischer Religionslehrer tätig sein zu dürfen. Nach fünfjähriger Ausbildung wechselte er 1897 an die Israelitische Lehrerbildungsanstalt in Würzburg, wo er 1900 examiniert wurde. In den folgenden zehn Jahren blieb er als Seminarhilfslehrer an der ILBA. Während des Ersten Weltkrieges diente er im 8. Bayerischen Infanterieregiment. Ab 1920 war er dann als Lehrer - nun jedoch für nichtreligiöse Fächer - an der Elementarschule der Israelitischen Kultusgemeinde in Kitzingen tätig. Bis 1929 unterrichtete er die unteren Jahrgänge dieser Schule und war in seiner Freizeit mit dem Rabbiner Dr. Josef Wohlgemuth befreundet, ehe er 1930 nach Nürnberg umzog. Er war noch immer mit den Aufgaben eines Lehrers betraut, als ihn die Nationalsozialisten am 25. April 1942 nach Krasniczyn deportierten. Dort oder in einem der umliegenden Lager im Raum Lublin wurde er schließlich noch im selben Jahr ermordet.