Sara Kassel geb. Strauß wurde am 08.04.1823 in Babenhausen (Hessen) geboren und lebte in Babenhausen, Aschaffenburg.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kassel Moses.
Ihre Kinder waren Hamburger Regina geb. Kassel (02.11.1851–23.08.1925) und Kassel Siegmund (18.04.1849–20.05.1939).
Sie starb am 19.11.1875 in Aschaffenburg.
Die Grabstätte befindet sich im "Jüdischer Friedhof am Erbig, Aschaffenburg-Schweinheim".
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Eisenheimer wurde als Tochter von Bernhard Hirsch Baumann und Ester geb. Goldschmid am 03.06.1857 in Heßdorf bei Gemünden geboren. Im Juni 1882 heiratete sie in Würzburg den Firmeninhaber Max Eisenheimer aus Schweinfurt. Ihre im Jahr 1883 in Schweinfurt geborene Tochter Emilie lebte nach ihrer Heirat mit Philipp Lippmann in Aschaffenburg, von wo sie gemeinsam mit der Familie emigrierte. Die seit Mai 1921 verwitwete Klara Eisenheimer wohnte gemeinsam mit der Familie ihrer jüngeren Tochter Sabine in der Spitalstraße 14 in Schweinfurt. Sabine zog gemeinsam mit ihrem Ehemann Alfred Schelzer im März 1937 nach Berlin, um von dort zu emigrieren. Diese Pläne scheiterten. Sabine beging im Februar 1938 Suizid, ebenso wie im Jahr 1933 ihre Tochter. Alfred Schelzer gelang im August 1939 von Berlin die Flucht nach Italien, wo er interniert war und von wo er schließlich im Herbst 1944 nach Palästina emigrierte. Ihre Söhne Gerhard (*3. Juni 1915 Schweinfurt) und Ernst Schelzer (*20. April 1918 Schweinfurt) emigrierten jeweils am 26. Juli 1935 und 10. Dezember 1934 nach Palästina. Am 3. Februar 1936 zog Klara Eisenheimer nach Würzburg in das jüdische Altersheim in der Konradstraße 3. Von dort wurde sie am 23.09.1942 ins Theresienstadt deportiert. Anschließend wurde sie im Theresienstadt im Alter von 85 Jahren am 06.10.1942 ermordet. Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer 14.05.2020 (Meldedaten Schweinfurt).