Klara Eisenheimer geb. Baumann wurde am 03.06.1857 in Heßdorf geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heßdorf, Schweinfurt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Eisenheimer Max, die Ehe wurde am 01.06.1882 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Philipp Emilie gen. Else geb. Eisenheimer (15.05.1883).
Sie starb am 06.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Eisenheimer wurde als Tochter von Bernhard Hirsch Baumann und Ester geb. Goldschmid am 03.06.1857 in Heßdorf bei Gemünden geboren. Im Juni 1882 heiratete sie in Würzburg den Firmeninhaber Max Eisenheimer aus Schweinfurt. Ihre im Jahr 1883 in Schweinfurt geborene Tochter Emilie lebte nach ihrer Heirat mit Philipp Lippmann in Aschaffenburg, von wo sie gemeinsam mit der Familie emigrierte. Die seit Mai 1921 verwitwete Klara Eisenheimer wohnte mit der Familie ihrer jüngeren Tochter Sabine in der Spitalstraße 14 in Schweinfurt. Sabine zog mit ihrem Ehemann Alfred Schelzer im März 1937 nach Berlin, um von dort zu emigrieren. Diese Pläne scheiterten. Sabine beging im Februar 1938 Suizid, ebenso wie im Jahr 1933 ihre Tochter Herta. Alfred Schelzer gelang im August 1939 von Berlin die Flucht nach Italien, wo er interniert war und von wo er schließlich im Herbst 1944 nach Palästina emigrierte. Sabines Söhne Gerhard (*3. Juni 1915 Schweinfurt) und Ernst Schelzer (*20. April 1918 Schweinfurt) emigrierten jeweils am 26. Juli 1935 und 10. Dezember 1934 nach Palästina. Am 3. Februar 1936 zog Klara Eisenheimer nach Würzburg in das jüdische Altersheim in der Konradstraße 3. Von dort wurde sie am 23.09.1942 nach Theresienstadt deportiert. Anschließend wurde sie ebenda im Alter von 85 Jahren am 06.10.1942 ermordet. Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer 14.05.2020 (Meldedaten Schweinfurt).