Max Eisler (1877)

Max Eisler wurde am 08.06.1877 in Wien geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wien, Würzburg, Prag, Ghetto Litzmannstadt, Berlin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Eisler Barbara geb. Weiss und Eisler Josef.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eisler Margarete geb. Wichmann, die Ehe wurde am 1906 in Wien geschlossen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Eisler Barbara.

Seine Kinder waren Eisler Max Josef (1903) und Weersma Adelheid (Heidi) geb. Eisler (1907).

Er verstarb in Ghetto Lodz .

Weitere Angaben aus den Quellen: Ingenieur. Arbeitete 1911/12 in Würzburg. Kriegsteilnehmer in der österr. Armee; Feldwebel. 1919, nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft, Mitbegrüender der Fa. Hesk in Würzburg, in die er seine Patente (u.a. Sprechmaschinen) einbrachte. 1922 zurück nach Wien. Ab etwa 1926 wieder in der Fa., die ihre Produktion auf landwirtschaftl. Maschinen und Eisenwaren umgestellt hatte. Verhalf nach der NS-Machtergreifung dem Inhaber Julius Herzfelder zur Flucht über die franz. Grenze und geriet in Schutzhaft (25.März 1933-21.Apr. 1934). Im Mai 1936 erneute "Schutzhaft" und Ausweisung in die Tschechoslowakei (Staatsangehöriger). Lebte in Prag von Gelegenheitsarbeiten. Am 26.Okt. 1941 nach Lodz deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.