Arnold Eppinghausen wurde am 16.10.1898 in Dortmund geboren und lebte in Dortmund, Stuttgart, Cali, Kolumbien.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eppinghausen Erna geb. Oppenheimer, die Ehe wurde am 1921 in Dortmund geschlossen.
Er starb am 19.05.1948 in Cali.
Weitere Angaben aus den Quellen: Arzt; Dr. med. Arnold Eppinghausen wuchs in der Kaufmannsfamilie Josef und Emilie Eppinghausen in der Stadt Dortmund, Nordrhein-Westfalen, auf. Noch vor dem Abschluss eines Gymnasium in Dortmund wurde er Ende 1916 zum Kriegsdienst einberufen. Nach dem Krieg studierte er Medizin in Heidelberg und an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, an der er 1924 promovierte. Hier lernte er wohl seine Frau Frieda geb. Oppenheimer kennen, die er 1921 in seiner Heimatstadt Dortmund heiratete. Das kinderlose Paar lebte später in Stuttgart. Dr. Eppinghausen eröffnete hier 1929 eine Praxis für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. NS-Regime: Als Frontkämpfer des I. Weltkriegs konnte er seine Kassenzulassung zunächst behalten (Frontkämpferprivileg; Mitte 1936 Rücktritt von der Zulassung. Juni 1936 Emigration mit der Frau nach Cali, Schiffspassage über Hamburg; 1938 Nachzug der Schwiegermutter Frieda Oppenheimer. Er konnte im Exilland nicht als Arzt arbeiten; Mitarbeit in der Gästepension der Frau. Mit 50 Jahren in Cali verstorben. [1016] Quellen: -Arnold Eppinghausen, Versuche über die Erträglichkeit der Dämpfe des Tetrachlorkohlenstoffes und der Salzsäure, 1924 (Dissertation Universität Würzburg - katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de) -Susanne Rueß, Stuttgarter jüdische Ärzte während des Nationalsozialismus, 2009, 082-083 (Dissertation Universität Tübingen).