Gerson Feinberg (1876 - 1942)

Gerson Feinberg wurde am 20.08.1876 in Roth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Roth, Regensburg, Würzburg, Berlin, Heilbronn, Groß Strelitz (Strzelce Opolskie), Schönlanke, Kreuzburg, Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Feinberg Johanna geb. Jazkewer(?) (02.01.1848–25.08.1919) und Feinberg Julius (01.01.1848–13.09.1910).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Feinberg Sara geb. Pollak, die Ehe wurde am 1911 in Nagy Szöllös/Ungarn geschlossen.

Seine Kinder waren Feinberg Julius Jehuda (06.05.1913–11.04.1914), Feinberg Isak Julius (07.10.1916), Feinberg Hanna (10.08.1920), Feinberg Mosi Aron (17.06.1918), Feinberg Esra (22.02.1922) und Feinberg Dora (28.04.1915).

Er starb am 18.08.1942 in Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rabbiner, Seminarlehrer; Dr. phil. War in Regensburg beheimatet. Studium an der ILBA, Examen 1895; Rabbiner- u. Univ.-Ausbildung. War dann als Prediger, Rabbiner tätig. Zog Ende 1910 von Berlin zu und übernahm die Stelle eines rabbinischen Seminarlehrer an der ILBA. 1916 Bürgerrecht. 1919 erfolglose Bewerbung für das durch den Tod von Nathan Bamberger freigewordene Distriktrabbinat Würzburg. Ging Ende 1923 als Rabbiner nach Heilbronn/Württ. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.