Emanuel Firnbacher wurde am 1898 in Gossmannsdorf (Ochsenfurt) geboren und lebte in Würzburg, Palästina, Goßmannsdorf, Chemnitz, Deutschland, München, Straubing, Haifa.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Firnbacher Liselotte geb. Bing, die Ehe wurde am 1928 geschlossen.
Er starb am 1981 in München.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Emanuel Firnbacher stammte aus einer der schon um 1800 in Großmannsdorf (Ochsenfurt), Kreis Würzburg, ansässigen Familien "Firnbacher". Unter den 16 jüd. Matrikelstellen von 1817 finden sich dort die von "Isack Joseph Firnbacher" und "Joseph Isack Firnbacher". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Emanuel wuchs in der Familie Josef und link(Bertha Firnbacher (Rau)#43010) (*1861 Ermershausen) in Goßmannsdorf und Straubing (1910) auf. Er studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1927 Promotion. Nach seiner fachärztlichen Fortbildung war er als Facharzt für Innere Medizin in Chemnitz, Sachsen, tätig. Er führte dort ab 1931 [1023] eine eigene Fachpraxis mit Röntgenlabor. NS-Zeit: Dr. Emanuel Firnbacher emigrierte mit seiner Frau Liselotte im Februar 1936 nach Palästina und war dann als Arzt in Haifa tätig. Seine Mutter Bertha Firnbacher wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert. 1956 kehrte Dr. Firnbacher nach Deutschland zurück und war hier von 1958 bis 1975 als Arzt in München tätig. Er verstarb 1981 im hohen Alter. [1023] Quelle: -Iris Ritzmann, Widersprüchliche Identitäten? Jüdischer Arzt und deutscher Patriot - in Jüdische Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus (Hg.Thomas Beddies, Susanne Doetz, Christoph Kopke), 2014, 346-361.