Clothilde Fleischmann (1892 - 1942)

Clothilde Fleischmann wurde am 31.05.1892 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Fleischmann Felix (18.06.1854–26.06.1893) und Stein Regina geb. Stern, Rachel (02.08.1860–nach 1920).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Clothilde Fleischmann wurde in die Familie des Metzgers Felix Fleischmann und seiner Frau Regina in Würzburg geboren. Ihr Vater starb bald nach ihrer Geburt. Clothilde wuchs mit ihrer älteren Schwester Rudolfine und ihrer Halbschwester Irma im Haus des Stiefvaters Isidor Stein in der Bronnbachergasse 1 auf. Nach der Heirat ihrer Schwestern blieb Clothilde bei ihrem verwitweten Stiefvater und führte dessen Haushalt. Um 1940 wurde sie vertrieben aus dem Familienanwesen (Entmietungsgesetz). Clothilde Fleischmann kam in das "Jüdische Unterkunftsheim" in der Bibrastraße 6 ("Judenhaus"), ihr Stiefvater in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. [1016] Die alleinstehende Clothide Fleischmann wird in der Deportationsliiste als Angestellte bezeichnet und arbeitete wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt für die jüdische Restgemeinde. Am 25.April 1942 wurde sie von Würzburg mit dem Ziel Krasniczyn deportiert und wohl spätestens bis Herbst 1942 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.