Selma Flörsheimer geb. Strauß wurde am 05.09.1876 in Heidingsfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Bödigheim, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Strauß Benjamin (03.01.1849–04.05.1917) und Strauß Ida geb. Walter (20.11.1852–vor 1887).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Flörsheimer Benno, die Ehe wurde am 1911 geschlossen.
Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Selma Flörsheimer wuchs mit ihren Geschwistern Hannchen, Ricka und Siegfried in der Familie des Metzgermeisters Benjamin Strauß in Heidingsfeld und Würzburg auf. Ihre Geschwister wanderten in jungen Jahren in die USA aus. Selma war ab 1911 als Ehefrau von Benno Flörsheimer in Bödigheim (Buchen) im nördlichen Baden-Württemberg ansässig. Die ab 1918 verwitwete Frau kehrte um 1930 nach Würzburg zurück. Sie wohnte bei ihrer Stiefmutter Hannchen Strauß in der Friedenstraße 22. NS-Zeit: Nach dem Tod ihrer Stiefmutter Ende 1939 blieb Selma Flörsheimer allein in Würzburg zurück. Von ihrem letzten Quartier im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung wurde die 66jährige am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Am 18.Mai 1944 wurde sie von dort ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027].