Betty Fränkel geb. Schloß (1874 - 1942)

Betty Fränkel geb. Schloß wurde am 02.11.1874 in Fürth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fürth, Würzburg, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schloß Amalie geb. Dormitzer (01.02.1839–25.02.1881) und Schloß Max (20.12.1817–31.07.1902).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Fränkel Alfred, die Ehe wurde am 1896 in Unterfarrnbach (Fürth) geschlossen.

Ihr Kind war Lindheim Hertha geb. Fränkel (20.04.1897–27.01.1992).

Sie starb am ?1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Betty (Betti) Fränkel stammte aus der Kaufmannsfamilie Max und link(Amalie Schloß (Dormitzer)#31495) in der mittelfränkischen Stadt Fürth und war ab 1896 mit dem angesehenen Rechtsanwalt Alfred Fränkel in Würzburg verheiratet. Die ab 1929 verwitwete Frau zog 1930 zur Tochter Herta Lindheim nach Frankfurt am Main. [1016]. NS-Zeit: Betty Fränkel blieb nach der Emigration ihrer Tochter in Frankfurt zurück. Sie lebte hier zuletzt in einem Jüd. Altersheim. [1078] Am 18.August 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert; [1064] nach fünf Wochen ins Vernichtungslager Treblinka. [1003] Ihr Verwandter Heinz Skyte (Scheidt) widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem; als Todesort gab er Minsk an. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.