Max Frank (1878 - 1944)

Max Frank wurde am 22.03.1878 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Frank Isaak (25.10.1839–01.10.1884) und Frank Sara geb. Jost (21.05.1849).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Frank Meta geb. Eisemann, die Ehe wurde am 1908 in Kitzingen geschlossen.

Sein Kind war Rosenthal Margaret Ruth geb. Frank, Margarethe (30.01.1910–25.06.1999).

Er starb am 08.07.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Zahnarzt; Dr. phil., Dr. med. dent. Max Frank wuchs mit vier Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Isaak und Sara Frank in Würzburg auf. Er besuchte ein Gymnasium in der Stadt und studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; Nach seinem Examen um 1902 war er bis 1906 Assistenzarzt in der Universitäts-Zahnklinik bei Prof. Michel; Spezialist für Kieferchirurgie. Er eröffnete dann eine große Privatpraxis (im Wohnhaus Juliuspromenade 27; Labor mit einem Zahntechniker, ein Assistenzarzt). 1911 erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsdienst an der Zahnklinik in Würzburg. Max Frank wurde wegen seines fachlichen Wissens auch später häufig von Kollegen der Universität zugezogen. Er war im Kunstleben der Stadt engagiert und trat als Mäzen hervor. NS-Regime 1938 Berufsverbot; Entzug der Approbation (Januar 1939). Vertreibung aus der langjährigen Familienwohnung und Einquartierung in "Judenhäusern". Max und Meta Frank wurden am 23.September 1942 von ihrem letzten beengten Quartier im Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ins Theresienstadt deportiert. Ihre Tochter Margaret Rosenthal konnte in die USA emigrieren.[1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.